Deutschland jodelt - Neues soziales Netzwerk setzt auf Inhalte, statt auf Selbstdarstellung

07 MAI 2015, BERLIN
Zusammenfassung
Soziale Netzwerke ohne persönliche Profile - dieses Projekt verfolgt derzeit ein deutsches Startup an europäischen Universitäten: Jodel bietet Studentinnen und Studenten eine Plattform, um ihre Gedanken und Empfindungen in Form von kurzen Botschaften oder Bildern in Echtzeit mit ihrer Umgebung zu teilen. Im Vordergrund stehen dabei Inhalte und keine Personen, denn das „Jodeln“ erfolgt völlig anonym. Derzeit ist Jodel in über 30 deutschen Städten von München bis Hamburg verfügbar sowie in einzelnen Städten in Schweden, Österreich, Spanien, der Schweiz und den Niederlanden. Aktuell hat Jodel bereits mehr als 200.000 Nutzer.

„In den meisten sozialen Netzwerke herrscht ein gewisser Personenkult“, sagt Jodel-Gründer Alessio Avellan Borgmeyer über den Grundimpuls seiner Unternehmensgründung. „Wir wollen einen Raum schaffen, in dem es nicht darum geht, wie sich die einzelnen Personen präsentieren, sondern zu 100% um die Inhalte.” Ohne das sonst übliche Erstellen eines Nutzerprofiles können Nutzer von Jodel ihre Gedanken mit den Menschen ihrer Umgebung teilen. Inhaltlich sind den Nutzern keine Grenzen gesetzt: “Mit Jodel wollen wir abbilden, was Menschen an einem bestimmten Ort wirklich denken. Das Faszinierende daran: Jeder Tag ist anders, jeder Ort ist anders.”

Inhaltlich beziehen sich die Beiträge auf unterschiedlichste Bereiche. Dauerhaft heiße Themen sind die täglichen Highlights in den lokalen Verkehrsbetrieben, Geschichten aus der Bibliothek oder Fragen mit lokalem Bezug, zum Beispiel nach dem günstigsten Sushi. “Die Leute jodeln einfach über alles, viel davon ist aber definitiv Content, den die Leute in anderen Social Media Kanälen bewusst zurückhalten und der bei uns durch die Anonymität und den lokalen Bezug aber einen Raum findet”, sagt Avellan Borgmeyer.

Die Qualität des Inhaltes wird von den Usern selbst kontrolliert, Jodel vertraut dabei auf die Community. Anstößige, pornografische oder beleidigende Beiträge werden jedoch von den Administratoren entfernt.

Und so funktioniert’s

Nutzer können sich die App auf ihr Smartphone laden und ohne die Erstellung eines Profils einen Beitrag posten. Die Reihenfolge der angezeigten Botschaften richtet sich nach Aktualität, wahlweise auch nach der Bewertung der anderen Nutzer. Die angezeigten Jodel sind auf einen Radius von 10km beschränkt. Botschaften können sowohl auf- als auch abgewertet werden. Ab einer gewissen Anzahl von Abwertungen wird ein Post entfernt. Bilder werden vor der Freischaltung manuell geprüft.

Darüber hinaus haben Nutzer die Möglichkeit, einzelne Jodel zu kommentieren.

Über Jodel

Hinter Jodel steht Gründer Alessio Avellan Borgmeyer. Jodel ist unter www.jodel-app.com als Download verfügbar für iOS und Android. In Spanien und Schweden ist Jodel derzeit unter den Top 10 in den Appstores. Derzeit nutzen die App bereits mehr als 200.000 Jodler in Deutschland,Spanien, Österreich, Schweden, der Schweiz und den Niederlanden. 

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